Rettungsschwimmer - und was jetzt?

Spätestens nach dem Erwerb des Rettungsschwimmabzeichens Silber stellt sich die Frage: wie geht es weiter? Hier bietet die DLRG viele Möglichkeiten:

Wachdienst

Im Wachdienst beaufsichtigen wir von Wassersportlern genutzte Gewässer und leisten nötigenfalls Hilfe. Dies kann in der Region sein, z.B. am Effelder Waldsee, am Blausteinsee oder am Rursee, oder auch im Rahmen des "Zentralen Wasserrettungsdienstes" an den deutschen Küstengewässern. Am Wachdienst teilnehmen kann jeder, der ein gültiges Rettungsschwimmabzeichen besitzt. 

Als Fortbildung in diesem Bereich wird die Ausbildung zum "Helfer Wasserrettungsdienst" angeboten. Im Rahmen dieser Ausbildung werden Themen des Wasserrettungsdienstes vertieft: Aufgaben, rechtliche Grundlagen, Bootsmannschaft, Ausrüstung, Wetterkunde, um nur einige zu nennen. Diese Ausbildung ist auch Voraussetzung für einige weitere Ausbildungen im Rahmen der DLRG, z.B. der zum Bootsführer.

Bootsdienst

Wer Geschmack am Wachdienst gefunden hat und neue Ufer sucht, kann sich zum Rettungsbootsführer ausbilden lassen. Die Ausbildung benötigt etwa zwei Jahre und befähigt dazu, eigenverantwortlich ein Motorrettungsboot auf Binnen- bzw. Küstengewässern zu führen. 

Wachleiter

Der Name ist Programm. Zusätzlich gehört die Ausbildung der Wachgänger im Rahmen von Kursen (Helfer Wasserrettungsdienst) und in der Praxis zu ihrem Aufgabenbereich.

Und was noch?

Katastrophenschutz:

Die DLRG ist in den Katastrophenschutz der Länder eingebunden. So waren z. B. Einheiten des Bezirks Heinsberg beim Elbe-Hochwasser 2002 zur Deichsicherung im Einsatz.

 

Sanitätsausbildung:

Als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) bietet die DLRG Kurse in Erster Hilfe und für Helfer im Sanitätsdienst an. Auch die Ausbilder werden durch die DLRG ausgebildet.

 

Einsatztauchen:

Einsatztaucher werden eingesetzt, um vermisste Personen unter Wasser zu suchen. Eine verantwortungsvolle und fordernde Aufgabe als Alternative zum Sporttauchen.